Schulungen

Workshops & Schulungen

Werden flexibel an die Rahmenbedingungen angepasst.

Workshop
„Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt - Grundlagen und Handlungsmöglichkeiten“

geeignet für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene jeden Alters

Nach einer Reflexion zu Wissen und Erfahrungen (Übung "Trifft zu/Trifft nicht zu") werden die Teilnehmenden auf eine kurzweilige Reise in verschiedene Komponenten geschlechtlicher Vielfalt mitgenommen. Das biologische Geschlecht und die Geschlechtsidentität werden unter anderem an Personen dargelegt, die offen über sich Auskunft gegeben haben. Der Fokus liegt auf Intergeschlechtlichkeit sowie Trans*- und nicht-binärer Identität. Zu Geschlechterrollen werden anhand einer Leitfrage gemeinsam Überlegungen zusammen getragen.

Danach werden über eine spannende Methode (Wühlbeutel) verschiedene Aspekte zum Thema besprochen. Es schließt sich ein Input zu Bereichen sexueller Vielfalt an, welcher Fragen zum „Wen/Wie/Was begehre ich?“ umfasst.

Abschließend werden die Teilnehmenden in Einzel- oder Kleingruppenarbeit Antworten auf die Frage „Was kann/werde ich in meinem Umfeld gegen Diskriminierung und für Akzeptanz tun?“ zusammentragen.

Die Veranstaltung ist für Personen mit wenig Vorwissen konzipiert, die auch für Jugendliche und ältere Personen sehr gut geeignet ist. Sie soll den Teilnehmenden das Themenfeld verständlich, strukturiert und anschaulich nahe bringen sowie Anregungen für das eigene Handeln geben. Im Gegensatz zum Vortrag ist beim Workshop eine aktive Mitwirkung der Teilnehmenden wünschenswert, aber keine Bedingung.

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Schulung für berufliche Multiplikator*innen
"Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt - Grundlagen und berufliches Handeln"

geeignet im Rahmen der Aus- und Fortbildung - vor allem für Mitarbeitende in Pflege-, Sozial- und Gesundheitsberufen, Unternehmen, Gemeinwesenarbeit etc.

Die Enttabuisierung von Intergeschlechtlichkeit, die Entpathologisierung von Transgeschlechtlichkeit, die zunehmende Sichtbarkeit nicht-binärer Geschlechtsidentitäten, das 2024 in Kraft getretene Selbstbestimmungsgesetz, Debatten um geschlechtergerechte Sprache, die gelebte Vielfalt nicht-heterosexueller Lebensweisen und Rahmenvorgaben (z. B. Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Charta der Vielfalt, SGB VIII §9/3, Schulgesetz Sachsen-Anhalt §1, Landeslehrplan Pflege Sachsen-Anhalt) sind Themen, die generell für berufliche Multiplikator*innen relevant sind.

Zudem stellen verschiedene Formen von Diskriminierungen sowie Angriffe rechter und fundamentalistisch-religiöser Kräfte auf eine aufgeklärte und Vielfalt anerkennende Gesellschaft Herausforderungen dar. Insbesondere für die Akzeptanz geschlechtlicher Vielfalt ergeben sich des weiteren praktische Fragen auf dem Weg zu einer diskriminierungsfreien, inklusiven Gesellschaft.

Zeitrahmen:
- 90 Minuten bis sechs Stunden
- auch kürzerer Einsatz in Dienst-/Team-Beratungen möglich

Ziele:
- vertieftes Wissen zu Komponenten geschlechtlicher und sexueller Vielfalt
- Reflexion von Unsicherheiten, Vorbehalten und Vorurteilen
- Informationen über die Lebenssituation und spezifischen Bedürfnisse von LSBTI*
- Sensibilisierung für Diskriminierung in Bezug auf die geschlechtlich-sexuelle Identität
- Gewinnung von Sicherheit im Umgang mit LSBTI*
- Umsetzung im beruflichen, privaten und Engagement-Kontext 
- Kennenlernen von Materialien, Medien und Unterstützungsangeboten

Muster-Ablauf (wird flexibel an die Rahmenbedingungen angepasst):
- Trifft zu/Trifft nicht zu (Reflexion bisheriger Erfahrungen und des Umgangs mit LSBTI*)
- Begriffe, Grundlagen und Aktuelles zu Komponenten geschlechtlicher Vielfalt (insbesondere zu Inter- und Transgeschlechtlichkeit sowie nicht-binärer Geschlechtsidentität - angereichert mit Filmausschnitten, Beispielen prominenter Personen, Erfahrungen aus Beratungspraxis)
- Wühlbeutel zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt (anhand konkreter Gegenstände Information und Austausch zu verschiedenen Aspekten)
- Begriffe, Grundlagen und Aktuelles zu Komponenten sexueller Vielfalt (insbesondere zu sexuellen Orientierungen - inkl. Perspektivwechsel-Übung mit beruflichem Bezug)
- berufliches Handeln gegen Diskriminierung, für Akzeptanz & Unterstützung (Sammlung/Diskussion von Handlungsmöglichkeiten, Anregungen zur Umsetzung, Materialien/Medien/Unterstützungsangebote)

Bei Schulungen von Pflegefachpersonen werden zudem zwei inzwischen verstorbene Personen vorgestellt, Fallbeispiele und Filmeinspiele eingesetzt sowie auf Einsamkeit und Minderheitenstress/Resilienz bei älteren LSBTI* eingegangen.

Zur thematischen Beschäftigung vor oder nach der Veranstaltung kann die Online-Handreichung genutzt werden, welche für das BBZ lebensart e.V. erstellt wurde: https://www.bbz-lebensart.de/CMS2021/uploads/PDFs/Fachinformationen/Eigene/Geschlechtlich_sexuelle_Vielfalt_Grundlagen.pdf

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