Vorträge
Werden flexibel an die Rahmenbedingungen angepasst.
Vortrag „Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt - Begriffe, Grundlagen, Aktuelles“
geeignet für Jugendliche ab 16 Jahre und Erwachsene jeden Alters
Weitere Titel-Vorschläge:
> Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt - Update 2026
> Was ist divers, inter- und transgeschlechtlich, nicht-binär, Gender, pansexuell, queer? Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt verständlich erklärt!
Die Teilnehmenden werden zunächst auf eine kurzweilige Reise in verschiedene Komponenten geschlechtlicher Vielfalt mitgenommen. Das biologische Geschlecht und die Geschlechtsidentität werden unter anderem an Personen dargelegt, die offen über sich berichtet haben. Der Fokus liegt vor allem auf Intergeschlechtlichkeit sowie Trans*- und nicht-binärer Identität. Zu Geschlechterrollen werden anhand einer Leitfrage gemeinsam Überlegungen zusammen getragen. Es schließt sich ein Input zu Bereichen sexueller Vielfalt an, welcher Fragen zum „Wen/Wie/Was begehre ich?“ umfasst und Basis-Wissen vermittelt.
Die Veranstaltung ist für Personen mit wenig Vorwissen konzipiert und auch für Jugendliche und ältere Personen sehr gut geeignet. Sie soll den Teilnehmenden das Themenfeld verständlich, strukturiert und anschaulich nahe bringen.
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Vortrag „Queer - Altern – Pflege“
geeignet für Jugendliche ab 16 Jahre und Erwachsene jeden Alters
Ältere und alte nicht-heterosexuelle sowie nicht-binäre, trans- und intergeschlechtliche Menschen waren bislang aufgrund von Tabuisierung und diskreter Zurückhaltung nur wenig sichtbar, ihre Bedürfnisse wurden in vielen Bereichen der Gesellschaft kaum berücksichtigt. Studien, Erhebungen und Erfahrungen belegen, dass queere Menschen im Alter unter mehr Problemen und Einsamkeit leiden als im Durchschnitt der älteren Bevölkerung. Langsam vollzieht sich hier ein Wandel, bei dem ihre Lebenserfahrungen und spezifischen Bedürfnisse in der Altenhilfe, Medizin und Pflege berücksichtigt werden. Der Landeslehrplan Sachsen-Anhalt zur Ausbildung von Pflegefachpersonen bezieht z. B. queere Menschen explizit mit ein.
Der Vortrag wird (im Kontext der Enttabuisierung von Intergeschlechtlichkeit, der Entpathologisierung von Transgeschlechtlichkeit, der zunehmenden Sichtbarkeit nicht-binärer Geschlechtsidentitäten, des 2024 beschlossenen Selbstbestimmungsgesetzes und der Vielfalt nicht-heterosexueller Lebensweisen) Impulse geben, dass Einsamkeit und Verstecken kein Schicksal sein muss und ein gutes Leben auch für queere Menschen im Alter möglich ist. Handlungsempfehlungen zur Etablierung einer LSBTI*-sensiblen Altenhilfe und Pflege sowie Materialien und Organisationen werden vorgestellt.
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Vortrag „Die DDR aus queerer Perspektive“
geeignet für Jugendliche ab 16 Jahre und Erwachsene jeden Alters
Der Vortrag nimmt die Teilnehmenden auf eine kurzweilige Reise in verschiedene Bereiche der DDR-Gesellschaft über mehrere Jahrzehnte mit. Wie gingen Recht, Literatur, Medien, Musik, Sexualwissenschaft, SED-Politik, Staatssicherheit und Zivilgesellschaft mit geschlechtlicher und sexueller Vielfalt um? Der Bogen spannt sich von der Nachkriegs-zeit und der für queere Menschen absolut bleiernen Zeit der 1950/60er Jahre über vom Staat gestoppte Emanzipationsbemühungen Ende der 1970er bis hin zu zähen und später dann deutlichen Fortschritten in den 1980er Jahren.
Insgesamt wird im Vortrag deutlich, dass die DDR auch durch ihr normativ-dogmatisches Herangehen sowie dem Misstrauen gegenüber Vielfalt und nicht verordnetem Engagement keine inklusive und für alle annehmbare Gesellschaft (mehr) war. Im Vortrag werden zu allen Bereichen Beispiele, Geschichten und Personen vorgestellt, regionale Bezüge hergestellt sowie persönliche Erlebnisse des Referenten aus den 1980er Jahren eingeflochten.
Auf Anfrage kann der Schwerpunkt gern auf die lesbische oder schwule Perspektive gelegt oder ein Block zu "HIV/AIDS in der DDR" eingefügt werden.
Im Anschluss kann gern in den mitgebrachten Büchern und Materialien geblättert werden.
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Kein Vortrag im klassischen Sinne, sondern ein Stadtrundgang:
Queer-Tour durch Halle (Saale)
mit Elke Prinz & Ants Kiel
Sie suchen für sich, Ihre Freund*innen und Familien, Ihre Organisation und Kolleg*innen eine etwas andere Art des Stadtspazierganges? Sie haben Interesse an der LSBTI*-Geschichte der Stadt Halle und aktuellen Entwicklungen im queeren Bereich? Dann ist der Stadtrundgang "Queer-Tour durch Halle (Saale)" vielleicht genau passend.
Termine: nach Vereinbarung
Sonntags ist sehr günstig, da die Innen-stadt an dem Tag verkehrsberuhigt ist.
Treff/Start: Imbiss "don`t worry be curry" (Universitätsring, 06108 Halle)
Beginn: nach Vereinbarung
Ende: nach ca. zwei Stunden Rundgang am Alten Markt
(Verlängerung bis Klausbrücke möglich)
Stationen des Stadtrundganges:
https://www.bbz-lebensart.de/CMS2021/uploads/PDFs/Queer_Tour_Halle.pdf
Kosten: keine (Kleine Geldspenden können gegeben werden.)
Die Tour führt zu Orten, die Meilensteine im Engagement für Selbsthilfe und Emanzipation von queeren Menschen in der DDR-Zeit sowie in den 1990er Jahren waren. Zudem werden ehemalige Stätten der Begegnung und Geselligkeit aufgesucht, die damals Treffpunkte für nicht-heterosexuelle Menschen waren. Auch die Erinnerung an zwei Personen der Zeitgeschichte sowie Erfahrungen von inter- und transgeschlechtlichen Menschen werden in den Rundgang einbezogen. Während der Tour wird über die aktuelle Situation und Akzeptanz queerer Menschen informiert.
Der Rundgang wird mit vielen persönlichen Erinnerungen und Anekdoten angereichert. Die Teilnehmenden können sich auf eine spannende Zeitreise begeben, in der die Gleichstellung und Anerkennung geschlechtlicher und sexueller Vielfalt noch nicht so fortgeschritten waren wie heute - es zu DDR-Zeiten und vor allem in den 1990er Jahren aber erstaunlich viele Begegnungsmöglichkeiten gab.